Der Weg zum perfekten Champagnergenuss

Der Weg zum perfekten Champagnergenuss

Geschüttelt oder Gerührt? Champagner ist ja schon ein edler Tropfen. Und genau deswegen hat er es auch verdient, dass man ihn fachgerecht serviert.

Der Weg zum perfekten Genuss einer guten Flasche Champagner ist nicht so lang wie manch einer befürchtet. Natürlich sollte das Umfeld stimmen, die Laune gehoben sein und der Genusspartner besonnen gewählt sein.

Die klassische Temperaturempfehlung für Champagner liegt bei acht Grad Celsius, Jahrgangschampagner hingegen dürfe ruhigen Gewissen etwas mehr Temperatur vertragen. Zehn bis Zwölf Grad sind perfekt. Wird  er kälter serviert, schmälert sich das Trinkvergnügen, weil die Aromen von der Kälte erdrückt werden. Ist der Champagner wärmer, schäumt er immens, was nicht nur beim Öffnen und Einschenken wenig zur Trinkfreude beiträgt. Auch sollte der Champagner nicht den ganzen Abend im Eiswasser ertränkt werden, denn auch das führt zur Verringerung der Aromen. Die optimale Lösung: den Champagner im Kühlschrank einen halben Tag vorkühlen und eine halbe Stunde vor dem Servieren in einem Eiskühler, der zur Hälfte mit Eis und mit Wasser gefüllt ist, weiterkühlen. Wer keinen Eiskühler parat hat, kann alternativ eine Kühlmanschette, die zuvor im Eisfach lag nutzen. Auch Kühler aus Terrakotta eignen sich bestens Champagner über den Abend auf einer konstanten Temperatur zu halten, sie können zehn Minuten mit eiskalten Wasser temperiert werden, danach wird die Champagnerflasche hineingestellt.